Was die Rote Armee Fraktion der Welt über Terror erzählen kann

The responsible group, known as the Red Army Faction (RAF) or the Baader-Meinhof Group was founded in the late sixties and led by far-left journalist Ulrike Meinhof. Believing that lessons had not be learned from the horrors of Nazism, Meinhof and her peers increasingly adopted a Marxist outlook, and became convinced that violence was the only way to ‘wake up’ their peers. Coming together with fellow radical Andreas Baader and his girlfriend Gudrun Ensslin, Meinhof and her followers began a campaign of terror in the late sixties that was to last over a decade.

"Soldaten und Polizei im Visier"
Ein Großteil der Aktionen der Gruppe, die sich auf eine Reihe von Zellen verteilten, betraf die Bombardierung von Gebäuden, die mit der Presse verbunden waren und die sie als Schöpfer gefährlicher Propaganda betrachteten. Auch US-Soldaten und die deutsche Polizei wurden wegen Morden ins Visier genommen. Es fanden Banküberfälle statt, angeblich zur Finanzierung der anderen Aktivitäten des Konzerns.

Meinhof, Baader, Ensslin und eine Reihe ihrer Mitstreiterroristen wurden schließlich 1975 gefangen genommen und vor Gericht gestellt. Im Laufe des Prozesses wurde Meinhof in ihrer Zelle gefunden, die im Mai 1976 erhängt wurde. Anstatt die brennende Wut der Gruppe, die Inhaftierung der Gründungsmitglieder und Meinhofs Selbstmord zu ergründen, begann eine Reihe von Ereignissen, die als "Deutscher Herbst" bekannt sind.

Am 7. April, als Generalbundesanwalt Siegfried Buback zur Arbeit auf dem Bundgerichtshof in Karlsruhe, Baden-Württemberg, gefahren wurde, zog ein Motorrad mit zwei Fahrern neben seinem Mercedes hoch und beschoss das Auto mit Kugeln. Buback starb fast sofort. Später im Jahr, am 30. Juli, wurde der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Bank bei einem gescheiterten Entführungsversuch in seinem Haus in Frankfurt erschossen. Es war ein weiterer Entführungsversuch im Oktober, der einen fatalen Fehltritt für die Gruppe darstellen sollte.

Geschäftsmann ermordet
Am 5. September 1977 wurde der wohlhabende Kaufmann Hans Martin Schleyer durch Köln gefahren, als ein Kinderwagen auf die Straße rollte. Sein Auto wurde von RAF-Mitgliedern überfallen, die sein Schutzteam töteten, bevor sie Schleyer weggejagt haben. Eine Resolution wurde fast erreicht, als palästinensische Terroristen, die für die Gruppe sympathisch sind, am 13. Oktober ein Flugzeug entführten, das mit überwiegend deutschen Touristen gefüllt war. Ihre Forderung war die Freilassung von 10 RAF-Führungskräften, die in Stuttgart im Gefängnis saßen.

Nach dem Sturm auf das Flugzeug und der Ermordung dieser Terroristen am 18. Oktober durch westdeutsche Spezialeinheiten begingen die übrigen Mitglieder der RAF Selbstmord im Stammheimer Gefängnis. Da ihre Forderungen nicht erfüllt waren, ermordeten Schleyers Entführer ihn am selben Tag und ließen ihn im Kofferraum eines Autos nahe der französischen Grenze zurück.

Nach dem Selbstmord an den RAF-Gründern und der Ermordung von Schleyer würde die Gruppe weiterhin regelmäßig Ziele angreifen, wenn auch nicht so heftig und ohne die gleichen Auswirkungen wie ihre früheren Aktivitäten. Die letzten aufgezeichneten Aktionen der Gruppe fanden 1993 statt, mit Bombenanschlägen auf eine Bank, die im hessischen Weiterstadt gebaut wurde. Im Jahr 1998 löste sich die Gruppe mit einer Erklärung an die Medien auf. Nicht nur, dass viele Gruppenmitglieder das mittlere Alter erreicht hatten, sondern auch die politische Landschaft hatte begonnen, sich grundlegend zu verändern.

Terroristische Aktivitäten können zu Hause beginnen.
In einer Zeit, in der wir zunehmend auf den "Anderen" als Quelle des Terrors schauen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein Großteil der terroristischen Aktivitäten in ganz Deutschland - eigentlich in ganz Europa - jahrzehntelang von innen kam, motiviert durch extremistische Politik und motiviert durch die seismischen Machtverschiebungen in ganz Europa.

In einer Zeit, in der politische Rhetorik und extremistisches Material mehr denn je über das Internet verfügbar sind, ist es wichtig, dass wir darüber nachdenken, wie junge Menschen durch die Extreme der extremen Linken und Rechten radikalisiert werden. Terror ist Terror, egal wo er entsteht. Die Taktiken und Motivationen sind bemerkenswert ähnlich. Es liegt an jedem, auf die Zeichen der Radikalisierung zu achten und die entsprechenden Warnungen zu realisieren.